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Veranstaltungen

  • BILDER SEHEN, LESEN, ERKLINGEN LASSEN
  • Veranstaltungsreihe im Segantini Museum, Juli bis Oktober 2017

    Ziel dieser Reihe ist es, Werke des Segantini Museums aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, aus kunsthistorischer, aber auch aus literarischer und musikalischer Sicht neu zum Sprechen zu bringen und zugleich den Gedankenaustausch mit einem an Segantinis Œuvre interessierten Publikum zu fördern.

  • Sonntag 2. Juli, 18.15 Uhr
    "Werden-Sein-Vergehen" - der Klang des Triptychons
    Konzert mit dem Pacific Quartet Vienna
    Inspiriert von Giovanni Segantinis Meisterwerk, dem Alpentriptychon, sind grossartige Kompositionen entstanden, darunter im Jahr 1905 das Streichquartett von Martin Derungs, das dieser dem Pacific Quartett Vienna gewidmet hat.
    Das international preisgekrönte Streichquartett interpretiert im Segantini Museum beide Werke sowie Joseph Haydns Streichquartett D-Dur, Op. 20 Nr. 4.
    Das Konzert, das im Kuppelsaal, vor dem Alpentriptychon aufgeführt wird, ermöglicht eine einmalige Symbiose von Klang und Bild.
  • Freitag 21. Juli, 18.15 Uhr
    Dem Himmel näher - "Mittag in den Alpen", 1891
    Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Stückelberger.
    Weshalb erfreuen sich Segantinis Bilder bis heute so grosser Beliebtheit? Ein Grund dürfte sein, dass sie uns den Menschen als Teil eines grösseren Ganzen zeigen.
    Prof. Dr. Johannes Stückelberger ist Dozent für Religions- und Kirchenästhetik an der Universität Bern und Privatdozent für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel.
  • Freitag 4. August, 18.15 Uhr
    Voglio vedere - Segantini-Variationen
    Lesung und Gespräch mit dem Schriftsteller Reto Hänny.
    Seit seiner Kindheit im Tschappiner Walserhaus kennt Reto Hänny Bilder von Giovanni Segantini - Postkarten und Kunstdrucke, die im Treppenhaus hingen. Eine Offenbarung war für den Sekundarschüler, als er im Churer Kunstmuseum erstmals Originale des Malers zu Gesicht bekam. Segantinis Kunst liess ihn nie mehr los, so arbeitet er immer wieder an Sätzen zu dieser Licht-Malerei. Aus einem Text, den er 2016 für das visarte-Jubiläum verfasste und neu bearbeitet hat, liest er über seine Beziehung zu Giovanni Segantini, speziell zum Bild "Alpenlandschaft mit Frau am Brunnen" (um 1893) und zum Triptychon "Werden-Sein-Vergehen" (1896-1899).
  • Giovedì 17 agosto, ore 20.00
    Tra Dio cristiano e natura divinizzata - Il tema della fede nell'opera di Giovanni Segantini
    Visita guidata in lingua italiana con la dottoressa Mirella Carbone.
    La fede è un tema centrale nell'opera del pittore Giovanni Segantini (1858-1899). Prendendo spunto da alcune opere principali esposte al museo ("A messa prima", "Ave Maria a trasbordo", "Ritorno dal bosco" e il trittico "La vita - la natura - la morte") si cercherà di far luce sul complesso rapporto dell'artista con la tradizione cattolica delle sue origini e sul percorso che dal Dio cristiano lo porterà alla fede in una natura divinizzata.
    Dr. Mirella Carbone è conservatrice del museo Segantini come anche collaboratrice scientifica al Nietzsche-Haus a Sils e all'Istituto di ricerva sulla cultura grigione (Coira).
  • Freitag 15. September, 18.15 Uhr
    Betrachten, Erkennen und Deuten: zum "Ave Maria bei der Überfahrt"
    Vortrag und Gespräch mit Dr. Beat Stutzer.
    Giovanni Segantinis Hauptwerk "Ave Maria bei der Überfahrt" ist zugleich sein berühmtestes Bild und gilt als Ikone des Fin de Siècle, gehörte es doch zu den populärsten Gemälden überhaupt. Das Ave Maria ist ein bestechendes Beispiel für Segantinis Vermögen, die Malweise, die inhaltlichen Aspekte, die genaue Naturbeobachtung und die Lichtregie zu einem vielschichtigen Ganzen mit einer stringenten Bildgesetzlichkeit zu verschmelzen. Wir analysieren die komplexe Darstellung und interpretieren die verschiedenen Sinnschichten.
    Dr. Beat Stutzer war von 1982 bis 2011 Direktor des Bündner Kunstmuseums Chur, von 1998 bis 2016 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. Seit 2011 ist er Inhaber des Büros K&K, Kunst und Kommunikation, tätig u.a. als Gastkurator für das Kunstmuseum Bern, Organisator diverser Ausstellungen, als Referent und Verfasser von Publikationen.
  • Freitag 6. Oktober, 18.15 Uhr
    "Rückkehr vom Wald" eine Winterlandschaft als Sinnbild für den Tod
    Vortrag und Gespräch mit Daniela Hardmeier.
    Segantini sublimiert in diesem Werk aus seiner Savogniner Zeit eine einfache Bäuerin und die winterliche Landschaft zur Erfahrung menschlicher Endlichkeit und vermittelt in diesem Bild erstmals seine auf die Natur bezogene Religiosität."
    Daniela Hardmeier ist Kuratorin im oxyd Kunsträume (Winthur), darüber hinaus als freischaffende Kunsthistorikerin und Kuratorin tätig.

 

Teilnehmerzahl beschränkt
Anmeldung erforderlich unter info@segantini-museum.ch
Telefon 081 833 44 54
Eintritt Vorträge/Lesung: CHF 15.-
Ingresso visita guidata: CHF 10.-
Eintritt Konzert: CHF 30.-
www.segantini-museum.ch